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Wärme- und Kältetherapie sind Behandlungen, bei denen Wärme oder Kälte gezielt auf eine Körperstelle gebracht wird. Früher hießen sie bei uns „Thermische Anwendungen“. Sie gehören zur Physiotherapie und werden meist ergänzend zu einer aktiven Behandlung eingesetzt.
Wann Wärme, wann Kälte?
Wärme kommt vor allem bei verspannter Muskulatur und bei länger bestehenden Beschwerden in Frage, etwa im Rücken oder Nacken. Sie wird häufig vor Krankengymnastik oder manueller Therapie gegeben, damit sich die Muskulatur auf die Behandlung einstellen kann. Kälte kommt eher bei frischen Verletzungen in Frage, bei Schwellungen und bei gereizten Gelenken, zum Beispiel wenn eine Arthrose gerade aktiv ist.
Bei frischen Entzündungen ist Wärme ungeeignet. Bei Durchblutungsstörungen oder bestimmten Hauterkrankungen ist mit beidem Vorsicht geboten. Deshalb fragt Ihr Therapeut vorher nach.
Welche Formen gibt es?
Zur Wärmetherapie gehören zum Beispiel Warmpackungen mit Fango, die heiße Rolle und Heißluft. Bei der heißen Rolle wird ein gerolltes Handtuch mit heißem Wasser gefüllt und über die Haut getupft und gerollt. Fango ist ein Mineralschlamm, der erwärmt als Packung aufgelegt wird. Zur Kältetherapie gehören Kältepackungen und Eis. Auch die Ultraschalltherapie zählt im Heilmittelkatalog zu den Wärmeanwendungen. Welche Form Sie bekommen, richtet sich nach Befund und Verordnung. Danach folgt in der Regel Bewegung, also Krankengymnastik oder manuelle Therapie.
So machen wir das bei SaanoMed
Unsere Praxis liegt am Schießstattweg in Passau, in neuen, hellen Räumen auf dem Gelände des Facharztzentrums MVZ Radiologie. Im selben Haus arbeiten Ärzte für Orthopädie und Schmerztherapie sowie für Innere und Allgemeinmedizin.
Mehr zu Rücken und Nacken lesen Sie bei chronischen Rückenschmerzen und Nackenschmerzen.
Rezept und Termin
Wärme- und Kältetherapie verordnet Ihr Arzt auf einer Heilmittelverordnung, meist zusammen mit einer weiteren Behandlung. Telefon, Adresse und Sprechzeiten stehen unter Kontakt.
Kommt in Frage bei
- verspannte Muskulatur, zum Beispiel im Rücken oder Nacken (Wärme)
- Vorbereitung auf Krankengymnastik oder manuelle Therapie (Wärme)
- frische Verletzungen wie Prellungen oder Verstauchungen (Kälte)
- gereizte, geschwollene Gelenke, zum Beispiel bei aktivierter Arthrose (Kälte)
Ob die Behandlung für Sie in Frage kommt, entscheidet Ihr Arzt mit der Verordnung. Fragen dazu beantworten wir gern am Telefon.


